Camino Filmverleih erhält Verleiherpreis für „besondere Leistung bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme“

Camino Filmverleih erhält Verleiherpreis für „besondere Leistung bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme“

Berlin, 07.12.2015

„Es sind die Programmkinobetreiber und Filmkunstverleiher, die mit ihrem unternehmerischen Wagemut all ihre Begeisterung und ihr Engagement dafür einsetzen, einem kulturell interessierten und intellektuell anspruchsvollen Publikum diesen Filmgenuss zu ermöglichen“, lobte Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, am Mittwoch, 2. Dezember 2015, bei der Verleihung der Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2015. Der Stuttgarter Camino Filmverleih wurde dabei für seine  „besondere Leistung bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme“ geehrt. Monika Grütters verwies außerdem auf die Unverzichtbarkeit und den großen kulturellen Einfluss von Programmkinos und Filmverleihern, welche auch in Zukunft gefördert werden sollen. Die Auszeichnung ist mit 75.000 € dotiert.

Der Camino Filmverleih hat sich dem Programmkino verschrieben. Das Team riskiert Filme unter Vertrag zu nehmen, deren finanzieller Erfolg nicht immer sofort absehbar ist. Um sie dann mit viel Enthusiasmus und Engagement ins Kino zu bringen. 
Der Filmverleih, der 2009 gegründet wurde, lässt sich dabei nicht auf Nischen oder Genres festlegen, wohl aber auf Qualitätsanspruch. IN IHREN AUGEN wurde als bester ausländischer Film 2010 mit dem Oscar prämiert. Das argentinische Drama entdeckten die „Pfadfinder“ aus Stuttgart lange vor dem internationalen Siegeszug des Filmes. Das ist ihrer ständigen professionellen Marktbeobachtung zu verdanken – und ihrem Gespür für besondere Geschichten. Inzwischen folgten Filme wie JACK, der international zahlreiche Publikumspreise erhielt, sowie 2015 die silberne LOLA. LE PASSÉ – das Vergangene, von Kinomagier und Oscarpreisträger Asghar Farhadi, für den Bérénice Bejo in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, KREUZWEG von Dietrich Brüggemann, der in Berlin einen Silbernen Bären entgegennehmen durfte oder der Dokumentarfilm zum Thema Entschleunigung: SPEED – AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT von Grimme-Preisträger Florian Opitz.

Als 100-prozentige Tochter der Produktionsfirma Niama Film GmbH kennt das Camino-Team das Filmgeschäft auch aus der Sicht der Produzenten. Das Verständnis für die Kunst ist also mit dem für das finanziell Machbare unter einem Dach vereint. Bis zu 11 Spiel- und Dokumentarfilme bringen die Stuttgarter pro Jahr in die Kinos, hinzukommen TV- und Video-Verwertung. Für die Vermarktung seiner Filme greift Camino auf eine gut gepflegte Infrastruktur hinsichtlich Presse, Marketing und Industriepartner zurück.

Im nächsten Jahr werden die deutschen Kinozuschauer die schwäbische „schmutzige“ Krimikomödie „Trash Detective“ (Kinostart: 18. Februar 2016) entdecken, ebenso die schwarze Komödie „Sex & Crime“ mit Wotan Wilke Möhring u.a. ab dem 24. März 2016. Die Rock-Komödie „Ich bin tot, macht was draus“ wird am 28. April 2016 in den Kinos starten.

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